Wir sehen keinen Widerspruch darin, ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften und gleichzeitig ökologisch zu denken

Schon seit der Gründung 1889 steht die Privatkäserei Gebrüder WOERLE für ehrliche, gelebte Nachhaltigkeit. Dem Familienunternehmen geht es nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern darum, langfristig in Kreisläufen zu denken. Nachhaltig wirtschaften und produzieren heißt ein respektvoller Umgang mit der Natur und das Wohlergehen von Menschen und Tier für beste Käsequalität. Es heißt aber auch, die Wirtschaftlichkeit dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Nur wenn das Gleichgewicht von Natur, Mensch, Kuh und Wirtschaftlichkeit im Einklang ist, können alle auf Dauer erfolgreich sein und den nächsten Generationen eine Perspektive bieten.

Engagement für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft

Nachhaltigkeit endet für WOERLE nicht an der Außengrenze des Betriebsgeländes. Die Vision von Firmenchef Gerrit Woerle ist es, die gesamte Produktionskette so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Dazu gehört beispielsweise, dass die Milch ausschließlich von Heumilchbauern aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern bezogen wird. Dadurch lässt sich bereits bei der Anlieferung in die Käserei CO₂ einsparen und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Regenwasser wird zur Kühlung von Produktion und Gebäude eingesetzt sowie ein Teil des Energiebedarfs durch eine Photovoltaikanlage auf der etwa 5.000m2 großen Dachfläche des neuen Hochregallagers gedeckt.

Mit dem Projekt „Regional CO₂ reduziert“ bindet WOERLE auch die Landwirtschaft aktiv mit ein und belohnt jede Tonne eingespartes CO₂ mit großzügigen Prämienzahlungen. Im Fokus des Projekts steht damit nicht die Kompensation, sondern die Vermeidung bzw. die Reduktion von Emissionen innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette und Förderung des Klimaschutzes in der regionalen Landwirtschaft. Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck jedes Jahr zu senken und dabei gleichzeitig die maximale Wertschöpfung in der Region zu erhalten. Mit dem in Österreich einzigartigen Projekt stellt man in der Privatkäserei die Vorreiterrolle im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften sowie Bewusstseinsbildung unter Beweis.

www.woerle.at/nachhaltigkeit

Lebensmittelverarbeitung im Einklang von Umwelt und der kleinstrukturierten lokalen Landwirtschaft.

In Österreich gibt es mittlerweile rund 3.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Wildbienen & Co erfüllen wichtige ökologische Funktionen. Sie sind Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere, bestäuben Pflanzen und sichern so die menschliche Ernährung. Weltweit sind rund drei Viertel der wichtigsten Nutzpflanzen von der Bestäubungsleistung unterschiedlicher Insekten abhängig. Da kleinste Insekten teilweise nur Distanzen von bis zu 100 Metern überwinden können, benötigen sie verschiedenste engmaschig vernetzte Lebensräume, um diese Entfernungen bewältigen zu können. Im Rahmen des Projekts „Artenvielfalt in Bauernhand“ zeigen Unternehmen gemeinsam mit WOERLE-Milchbäuerinnen und -bauern durch ihr engagiertes Mitwirken, wie Landwirtschaft und Artenvielfalt Hand in Hand gehen. Auf den landwirtschaftlich wenig genutzten Flächen ihrer Höfe entstehen durch Blühstreifen, alte Obstbäume, Gstetten mit wucherndem Altgras und vertrockneten Stauden oder Brennnesseln neuer Lebensraum und Rückzugsorte für Wildbienen, Insekten, Kleintiere und Nützlinge sowie Pflanzen aller Art. Bereits mit kleinen Maßnahmen kann man oftmals ohne großen Aufwand die Artenvielfalt wirksam fördern. Mit Unterstützung der Bevölkerung soll so bis 2030 mit mindestens 1.000 zusätzlichen kleinen Inseln die größte landwirtschaftlich genutzte Artenvielfaltsregion Österreichs entstehen.

www.woerle.at/artenvielfalt

Nachhaltigkeitsziele als Chance

Wie für viele Unternehmen bedeutet die Implementierung der SDGs der EU-Agenda 2030 für WOERLE auf der einen Seite natürlich durchaus eine Herausforderung aber auf der anderen Seite auch eine wichtige Chance, bestehende Prozesse und Produkte unter neuen Kriterien zu überprüfen, weiterzuentwickeln und Marktchancen zu nutzen. Sie schaffen oftmals das notwendige Bewusstsein, dass die sich stets ändernden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen nicht über Einzellösungen, sondern nur über ganzheitliche Lösungen in unserem Unternehmen zu bewältigen sind.

Im Falle der Käserei WOERLE heißt das nicht nur auf neue Märkte zu reagieren und dabei die Nahrungsmittelsicherheit im Blick zu haben, sondern auch, die ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern, um nicht nur dem Unternehmen, sondern auch der kleinstrukturierten Landwirtschaft auf Dauer eine Perspektive bieten zu können.

Ganz getreu dem Gründer der Käserei Johann Baptist Woerle, der bereits 1889 das Reinheitsgebots verfasste „Der Natur verbunden. Der Reinheit verpflichtet. Aus Liebe zum Käse.“ Ein Grundsatz, der alle WOERLE Generationen verbindet und eine enkeltaugliche Zukunft sichern soll.

www.woerle.at